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05.08.16 Letztes Fahrziel: Johannesburg

Bei unserem Frühstück in der strahlenden Sonne mit Blick über das Tal wird mir klar: Die heutige Fahrt nach Johannesburg ist ein ziemlich anstrengender Abschluss unserer Reise. Wir sind noch einmal 400 km unterwegs und hätten eigentlich hier am Kruger Park relaxed wie wir nun sind die Reise beenden sollen. Aber mich hat im Vorfeld wirklich interessiert, wie es sich in dieser größten und wohl kriminellsten Stadt Südafrikas anfühlt und wie in Soweto, dem South-West-Township, in dem das Wirken von Nelson Mandela vor seiner Inhaftierung und nachher begonnen hat.In Anbetracht der Fahrt und unserer vielen frühen Ausflüge, durch die wir die Natur genießen konnten, würde ich nun aber am liebsten vom Kruger direkt nach Hause fliegen. Und Bernhard sowieso. Tja, das ist der Nachteil eines pre-bookings.Wir steigen also ins Auto und Bernhard fährt uns auch heute sicher gen Johburg.Wir nehmen den Weg durch die Berge über Sabie und sehen daher auch noch den südlichen Teil der Panorama Route. Wir fahren über den höchsten oder zweit höchsten Pass von Südafrika (hier scheiden sich die Aussagen der Reiseführer), den Long Tom Pass mit 2.150 m am Mount Andersen entlang. Die rote Erde strahlt über das Land und die Weite fasziniert uns.Weiter nehmen wir die Strecke über Lydenburg und Dullstrom mit einem letzten Zwischenstopp bei "Harrie's Pancakes". Hier sind sehr viele südafrikanische Touristen, denn zum Wochenende kommt man hier zum Forellenfischen her. Überall sind kleine Teiche zu sehen und viele B&B Möglichkeiten liegen an der Straße.Darüber hinaus gibt es unendlich große Flächen Weide- und Ackerland, dessen Stroh hell-golden in der Sonne leuchtet. Kilometer für Kilometer. Wir fahren weitere 2 Stunden mit diesem Blick an Middelburg und Witbank vorbei über Pretoria nach Sandton, dem reichen Banken- und Geschäftsviertel, in dem wir wohnen werden. Die letzten 30 km über die 4-spurige Autobahn wollen allerdings kein Ende nehmen. Wir stehen im Freitagabend-Stau einer 4,5 Millionen Einwohner Stadt. Vor lauter Natur hatten wir daran nicht gedacht. Wir kommen also dann doch im Dunklen in unserem Business Hotel "Garden Court Sandton City", an: Ohne Lodge Charme, aber sicher für Weiße. Und weil hier eh alles so sicher ist, können wir auch zu einem letzten Dinner in die gegenüber liegende Michelangelo Mall gehen zum Inder RAJ!So, wie wir in Kapstadt angefangen haben, enden wir in Johburg: mit Dal und Kulfi. Lecker!

Tina am 5.8.16 22:59

Letzte Einträge: alle zwei Jahre.....2016: South Africa!!!!, 20.7.16 Kap der guten Hoffnung - zweiter Versuch bei 11 Grad und 90 Grad Regen, 06.08.16 Johannesburg, Joburg, Jozi, Jo'anna und Soweto und dann über Amsterdam nach Hause

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