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27.7.16 Plettenberg Bay und eine kleine Abenteuerwanderung durch das Robberg Nature Reserve

Auch heute strahlt die Sonne von einem blauen Himmel. Da fühlt sich der Tag natürlich direkt ganz anders an. Auch das etwas lieblose Frühstück voller abgepackter Produkte und der Kaffee, serviert von einem zwar freundlichen Weißen, dessen Frisur allerdings an rechte Gesinnungen erinnert und dessen dreckige Fingernägel nicht zur Serviertätigkeit passen wollen, scheinen im Sonnenlicht "ok".Wir machen uns um 10 Uhr auf zur Plettenberg Bay mit den diversen Traumstränden. Allerdings gilt unsere Aufmerksamkeit dem Robberg Nature Reserve, das die rechte Flanke der Bucht bildet. Hier parken wir unser Auto auf dem ausgewiesenen Parkplatz und laufen zunächst den kleinen Rundweg. Unterwegs erst bemerken wir, das der Hinweis im Reiseführer "ein Rundweg im Uhrzeigersinn" durchaus eine Bedeutung hat: Wir müssen recht steil über Felsen nach unten klettern, die einfacher auf dem Weg nach oben zu nehmen gewesen wären. In der Mitte des Rundwegs zweigt ein Pfad über die Klippen zu einem ganz einsamen Traumstrand ab., den nehmen wir spontan, da wir so begeistert sind. Hier weisen Totenköpfe darauf hin, dass der Weg über Klippen mit Vorsicht zu genießen ist.....ich werde etwas nervös, aber Bernhard führt uns über alle zu kletternden Engpässe und glitschigen schräg abfallenden Klippen bis zu dem weiten von der Ebbe frei gegebenen Sandstrand. Es ist atemberaubend schön. Wir stehen und staunen und lassen uns die afrikanische Sonne ins Gesicht strahlen. Hier sind wir fast ganz alleine. Nur in weiter Entfernung sind grob 4 andere Wanderer zu erkennen. Überhaupt sehen wir an diesemTag im gesamten Reserve nicht mehr als 20 Menschen, die Parkwächter inbegriffen.Leider haben wir weder Wasser noch Sonnencreme oder ein Handtuch dabei, denn mit so etwas haben wir nicht gerechnet. Wir verbringen die Zeit einfach am Strand mit dem Blick auf die sich überschlagenden Wellen und die hohen Berge und Felsen, die uns umgeben.Zurück nehmen wir wieder den gleichen Weg über die Klippen, da wir alternativ gegen den Uhrzeigersinn eine ca. 100 Meter hohe Düne hätten hinauf laufen müssen. Der anzunehmende Sand in den Schuhen sowie die Hitze halten uns davon ab.Wieder oben auf dem Berg genießen wir den Blick auf die Plett-Strände im Nachmittagslicht und "spotten", kaum dass Bernhard darauf hingewiesen hat, dass wir heute noch gar keine Tiere gesehen hätten, 5 Seehunde, die tief unter uns in der Gischt der an den Klippen tobenden Wellen ihre Schwimmkünste zum besten geben. Unglaublich, wie geschickt sie die messerscharfen Felsen umrunden, auf den Wellenkämmen surfen und mit welchem Tempo sie sich an der Küste hin und her bewegen. Ein schönes Schauspiel, das wir lange beobachten und uns daran erfreuen. Am Nachmittag fahren wir nach Plettenberg hinein. Hier gibt es ein paar Shops, einen kleinen Markt und vor allem "Clare's Cake", ein wunderschönes Café mit den leckersten Cheesecakes und Cupcakes in allen Geschmacksrichtungen und ganz reizenden schwarzen Kellnern. Hier sitzen wir eine Zeit lang und beobachten, wie die Einheimischen ein-und ausgehen und sich jeweils einen Pappkarton schnappen, in den sie die Köstlichkeiten legen und damit zum Bezahlen zur Theke gehen. Diesmal sehen wir viele schwarze Kunden, die schick gekleidet sind und mit Autos durch Plettenberg fahren. Hier scheint arm und reich etwas anders verteilt zu sein. Auch gibt es Weiße, die auf dem Markt Stände betreiben. Schade, dass wir nicht etwas länger bleiben können. Aber unsere Fahrt auf der Garden Route endet hier und wir werden uns morgen nach einer weiteren Übernachtung in Knysna auf den Rückweg nach Kapstadt über die Weinregion machen.

Tina am 27.7.16 23:16

Letzte Einträge: alle zwei Jahre.....2016: South Africa!!!!, 20.7.16 Kap der guten Hoffnung - zweiter Versuch bei 11 Grad und 90 Grad Regen, 06.08.16 Johannesburg, Joburg, Jozi, Jo'anna und Soweto und dann über Amsterdam nach Hause

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